Aktuell I


Anton Lehmann, Fred Arm

"Er wohnt in einer stadtbekannten Kommune"

Geschichte einer politisch und kulturell aktiven Berner WG 1974-93

Broschur
220 Seiten
CHF 24.00, EUR 21.80
ISBN: 978-3-85990-452-1

»Er wohnt in einer stadtbekannten Kommune«, so lautete der Ficheneintrag der Bundespolizei in den frühen 80er Jahren zu einem Mitglied der Wohngemeinschaft an der Neubrückstrasse 67 in Bern (kurz 67i). Stadtbekannt war die Wohngemeinschaft tatsächlich, nicht zuletzt, weil Exponenten der Bewegungen nach 68, in den 80ern und rund um die Reitschule dort ihr Domizil hatten. Im 67i wohnten von 1974 bis 1993 über 60 Leute, die zusammen kochten, diskutierten und subversive Aktionen planten: an der Universität, in der Stadt, der Reitschule und in der Armee. Einigen ging es sogar um die Weltrevolution …

Edition8

Das Buch beleuchtet damalige Aktionsformen für gesellschaftliche Veränderungen und die Politisierung von 67i-Bewohnenden. Es zeichnet, mit dem Fokus auf die Wohngemeinschaft, eine kulturelle Revolution nach. Wie vorwiegend junge Frauen und Männer aus dem engen, meist bürgerlichen Elternhaus mit seiner verklemmten Sexualmoral hinein ins offene und kunterbunte Leben des 67i flohen, wie sie mit der sogenannten ›freien Liebe‹ umgingen und sich in einer neuen Form von Gemeinschaft zusammenrauften.

Anton Lehmann, Chronist und Mitgründer der Wohngemeinschaft, hat 45 Jahre danach Interviews mit rund 60 Ehemaligen und Zeitzeugen des 67i geführt. Zusammen mit dem frühen Bewohner Fred Arm brachte er relevantes Geschehen im und ums 67i zu Papier. Ausgehend von diesen Interviews, erzählt das Buch Geschichten und Anekdoten von Protagonisten des 67i, von ihrer politischen Haltung und biografischen Entwicklung. Mancher berufliche Werdegang, Alternativbetriebe und gar ein später weltweit tätiges Unternehmen begannen im 67i. Das letzte Kapitel ordnet die Lerngemeinschaft ›67i‹ in die lebhafte Geschichte der ausserparlamentarischen Opposition in Bern ein.

Besprechung im "Der Bund" vom 25. 7. 2022

Bestellungen und Interesse an Lesungen anmelden bei: Alfred Arm

Einfach mailen: Alfred Arm




Aktuell II


Das Urtalent:

Der rote Faden zu Beruf und Berufung

Zusammenfassung des Buches von Alfred Arm

Inhalt: Alfred Arm hat mit dem Begriff des Urtalents einen eigenen Zugang zur Laufbahnberatung geprägt und erforscht. Berufe, Funktionen und sogar die Berufung ergeben sich aus dem ganz und gar individuellen Urtalent. Es ist Antrieb und Urenergie des Talentprofils. Das Urtalent ist eine bestimmte Art, die Welt zu sehen und zu verändern, eine Fokussierung auf bestimmte Perspektiven und Vorgänge in unserer Welt. Die Idee des Urtalents lässt sich von der heutigen Psychologie als „Genius“, über die Romantik – „der Ruf des Lebens“ - bis zum „Daimon“ altgriechischer Philosophen zurückverfolgen. Das „Urtalent“ entspricht auf betriebswirtschaftlicher Ebene dem „Kerngeschäft“ des Unternehmens, auf dem sein Alleinstellungsmerkmal und sein Erfolg aufbauen: So wie die Entdeckung und Realisierung des Urtalents die Basis für ein erfülltes Leben ist.

Das Urtalent
Titelseite des Buches
Themen zur Erforschung des Talentprofils und des Urtalents.

Buchaufbau: Der Autor illustriert anhand von Klienten und mit seiner Biografie, wie man dem Urtalent auf die Spur kommt. Er rollt kurz die Ideengeschichte von Genius und Urtalent auf und erzählt Geschichten, wie das Urtalent „in Aktion“ zu einem erfüllten Leben führen kann. Am Ende von jedem Kapitel Fragen, mit denen die oder der Lesende sein Talentprofil herausfindet und eine Ahnung vom Urtalent bekommt.

Autor: Alfred Arm, lic. rer. pol., Medienschaffender BR, Laufbahnberater mit eigenen Methoden. Ausbildungen in Biodynamik nach Gerda Boyesen und sinnorientierter Logotherapie gemäss Viktor Frankl, Weiterbildungen in Gestalttherapie und prozessorientierte Psychologie u.a.

Hier können Sie sich weiter orientieren:

Hier können Sie Ihr Interesse an Lesungen und Beratungen anmelden: Kontakt


„Wer sein Urtalent erkennt, ebnet den Weg zu mehr Erfüllung“

„Übt jemand den falschen Beruf aus, verkümmert sein Talent zum Mauerblümchen“, sagt Alfred Arm. Er setzt sich als Berufungsberater dafür ein, dass sich Erwerbstätige nicht primär an Lohn, Status und Leistungserwartungen anderer orientieren, sondern am eigenen Potential und den eigenen Träumen.

Das Interview mit Mathias Morgenthaler erschien im „espace stellenmarkt“ von „Der Bund“ und der „Berner Zeitung“, im „St. Galler Tagblatt“ und in der „Neuen Luzerner Zeitung“.

Fred Arm

Download: Interview mit Alfred Arm (pdf, 46kb)


„Berufung ist wie ein verlorener Schatz“

„Die Berufung ist wie ein verborgener Schatz, der entdeckt werden kann. Im Verlaufe unserer Entwicklung mussten viele Menschen diesen Schatz vor dem Unverstand der Umgebung verstecken. Viele haben ihn so gut vergraben, dass sie nicht mehr wissen, wo er ist. Doch vom Ort des versteckten Schatzes gibt es alte Pläne. Spuren in unserer Biografie, Zu-fälle, körperliche Symptome und Träume weisen auf ihn hin.“
Eine Kolumne zum Thema.

Hier weiter lesen: berufung-finden.pdf (800kb)


www.homepagefabrik.ch